Loßburg

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Chest artícol a l'è scricc in Lumbàrt Orientàl, ortograféa unificàda Lombard oriental


Stema Mapa
Wappen del cümü de Loßburg
Loßburg
Deutschlandkarte, Position del cümü de Loßburg hervorgehoben
Dati
Stat (Land): Baden-Württemberg
Distret:

Karlsruhe

Landkreis:

Freudenstadt

Altèsa:

666 méter

Superfice:

79,26 km²

Popolasiù:

7 358 (31. Dic 2012)[1]

Densità: 93 Ab/km²
Còdes postàl: 72290
Prefis telefònich: 07446
Tàrga autom.: FDS
Còdes aministratìf: 08 2 37 045

Südiviziù
aministratìve:

8 Ortsteile

Indirìs: Hauptstraße 50
72290 Loßburg
Sit uficiàl: www.lossburg.de
Sìndech (Bürgermeister): Thilo Schreiber
Lage der Gemeinde im Landkreis Freudenstadt
Karte

Loßburg l'è 'n cümü todèsch del stat federàl (Bundesland) del Baden-Württemberg, distrèt (Regierungsbezirk) de Karlsruhe. El fà part del circondare rüràl (Landkreis) de Freudenstadt. La süperfìce del teretóre aministràt del cümü l'è de 79.26 km² e 'ndel Dicember 2012 el gh'ìa 'na popolasiù de 7 358 abitàncc.

El cümü de Loßburg el se tróa a 'na altèsa de 666 méter sura 'l leèl del mar.

Riferimèncc[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2012 (Hilfe dazu)




299, Heidelberg 1981.</ref> Der Ort ist erstmals 1282 als „Loseburch“ urkundlich erwähnt worden und erhielt 1301 das Marktrecht.

Wasserversorgung[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Der von der Kinzig abgeleitete Wassergraben, heute Mühlbach genannt, lieferte einst für den Ort eine nur geringe Wassermenge. Daher wurden in den Verkündungen zu Loßburg aus dem Jahre 1539 strenge Regelungen für den Wasserverbrauch der Kinzig erlassen. Die Bestimmungen gehen auf Verfügungen der Geroldsecker aus dem 15. Jahrhundert zurück. Es wurde ein besonderer Wasserschöpfplatz angelegt, um alle gleich, d.h. gerecht zu behandeln. Eine Teuchelleitung gab es damals noch nicht. Das Wasser soll bis Samstagmittag zur Mühle gehen und von keinem „armen Mann“ genommen werden, um die Wiesen zu bewässern. Die Herrschaft besaß dafür das Vorrecht für vier Wochen. Der Wassergraben soll einen halben Schuh tief gehalten werden. Im Ort dürfen im Graben keine Windeln gewaschen werden. Waschwasser soll in einen Kübel geschöpft werden. Danach soll das übriggebliebene Wasser nicht weggeschüttet, sondern in den Nebenbach geleitet werden. Davon können dann die Sprachhäuser (Abtritte, Aborte) und die Schweineställe gereinigt werden.[1]

Amtszugehörigkeit[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Die Geroldsecker verpfändeten ihre Herrschaft 1468 an das Haus Württemberg, das somit Landesherr wurde. Grundeigentümer war ab 1501 das Kloster Alpirsbach. In den Bauernkriegen spielte der Loßburger Bauernführer Thomas Maier eine große Rolle, er wurde nach der Böblinger Schlacht 1525 enthauptet.

Die in Württemberg durchgeführte Reformation führte zur Säkularisierung des Klosters Alpirsbach. Loßburg kam so zum neugeschaffenen Klosteramt Alpirsbach. Im Zuge der Verwaltungsneugliederung Württembergs kam der Ort Anfang des 19. Jahrhunderts zum Oberamt Freudenstadt, dem Vorläufer des heutigen Landkreises.

Religionen[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Seit der Reformation ist Loßburg evangelisch geprägt, dennoch gibt es auch in Loßburg eine Römisch-Katholische Kirche, benannt nach dem Heiligen St. Martin. Neben den Gemeinden gibt es auch eine Ortsgruppe der Liebenzeller Gemeinschaft. Außerdem findet man ein neuapostolisches Gotteshaus.

Eingemeindungen[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

  • 1938: Eingemeindung von Rodt
  • 1. Januar 1971: Vereinigung von Betzweiler und Wälde zur neuen Gemeinde Betzweiler-Wälde
  • 1. September 1971: Eingemeindung von Sterneck
  • 1. Juli 1974: Eingemeindung von Vierundzwanzig Höfe, Lombach, Schömberg und Wittendorf
  • 1976: Umgemeindung von Hardthöfle (zuvor Alpirsbach) nach Loßburg
  • 1. Januar 2007: Eingemeindung von Betzweiler-Wälde

Mit Bürgerentscheid vom 26. März 2006 entschied sich die Bürgerschaft der Gemeinde Betzweiler-Wälde, die am 1. Januar 1971 aus den Orten Betzweiler und Wälde entstanden war, mehrheitlich für eine Eingemeindung nach Loßburg. Am 5. Mai 2006 überbrachte Regierungspräsident Rudolf Kühner vom Regierungspräsidium Karlsruhe in einer Feierstunde im Loßburger Rathaus die Genehmigung der Eingliederung. Die Eingliederung Betzweiler-Wäldes erfolgte dann zum 1. Januar 2007.

Politik[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

140px|miniatur|Wappen auf Tafel am Ortseingang

Gemeinderat[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

FWG 51,9 % +0,3 10 Sitze -2
CDU 29,7 % -0,1 5 Sitze -2
SPD 18,5 % -0,1 3 Sitze -1

Wappen[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Blasonierung: In Blau auf einem grünen Hügel ein silberner Turm, darüber der weiße / silberne Buchstabe 'L'. Der grüne Schildfuß ist als heraldisches Beizeichen zu werten.

Partnerschaften[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Wirtschaft und Infrastruktur[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Von wirtschaftlicher Bedeutung ist unter anderem der Tourismus. Loßburg, Rodt und Ödenwald sind als Luftkurorte anerkannt.

Verkehr[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Loßburg liegt an der Bundesstraße 294 (BrettenFreiburg) und an der Kinzigtalbahn (FreudenstadtHausach). Direktverbindungen gibt es Richtung Freudenstadt und Offenburg. Die Kreisstadt Freudenstadt ist sieben Kilometer entfernt.

Bildung[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Im Bildungszentrum Loßburg gibt es eine Grundschule, eine Hauptschule mit Werkrealschule und eine Realschule. Außerdem gibt es noch eine gemeinsame Grundschule für die Ortsteile Wittendorf und Lombach.

Ansässige Unternehmen[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Arburg ist ein Hersteller von Kunststoff-Spritzgießmaschinen und der entsprechenden Zusatzausstattungen mit Niederlassungen in insgesamt 70 Ländern. Im Stammwerk in Loßburg arbeiten über 1.650 Mitarbeiter.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Loßburg liegt am Kinzigtäler Jakobusweg, der von Rottenburg am Neckar über Schutterwald nach Straßburg an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei führt. Besondere Anziehungspunkte für Touristen in Loßburg sind die Burgruine Sterneck, die „Historische Heimbachmühle“, eine Mühle aus dem 13 Jahrhundert (heute Hotelgasthof) in Betzweiler und die „Alte Kirche“ (heute Café und Gasthaus) in Unterbrändi (Sterneck).

Museen[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Loßburg verfügt über ein Schwarzwald- und Heimatmuseum.

Persönlichkeiten[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Söhne und Töchter der Stadt[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

  • 1901, 3. April, Rudi Paret (im Ortsteil Wittendorf), † 31. Januar 1983 in Tübingen, deutscher Islamwissenschaftler und Koranübersetzer.
  • 1902, 18. Januar, Ernst Huber (im Ortsteil Sterneck), † unbekannt, Politiker (NSDAP), Landtags- und Reichstagsabgeordneter


Freizeit und Tourismus[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Motorradgottesdienst[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Jeden Juli findet auf dem EC-Lebenshof in Sterneck ein Gottesdienst für Motorradfahrer mit schätzungsweise 200 Besuchern statt.

Naturschutzgebiet Heimbachaue[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

Zwischen den Ortsteilen Betzweiler und Wälde liegt das Naturschutzgebiet Heimbachaue. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Pflanzen und Tiere haben hier einen Schutz und Lebensraum gefunden.

Weblinks[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

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Einzelnachweise[Mudifega | mudìfica 'l sorgènt]

  1. Quellennachweis: Hauptstaatsarchiv Stuttgart: A 470, Bü 73, fol. 1-7; H 102/2, Bd. 10, fol. 18-19

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